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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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König Hugo Capet beglückwünscht die Kaiserin zur Wiederherstellung ihrer Gesundheit, dankt ihr für ihre Mitteilung und beteuert seinen guten Willen, die Freundschaft aufrechtzuhalten und das erlittene Unrecht nicht zu vergelten. Er erklärt sich bereit, zwischen 1. Jänner und dem 13. Februar zu einer Zusammenkunft mit der Kaiserin Theophanu an den Grenzen Frankreichs, Lothringens und Burgunds zu kommen, und bittet sie, Tag und Ort selbst zu bestimmen.

Überlieferung/Literatur

Lettres de Gerbert, Nr. 138, S. 124: „Gratulamur meliori habitudine corporis instaurata in vobis, simulque quod nostram scire voluistis. Nos quidem Deo propitio et bene valemus et optima quaeque vobis optamus. Nec ceptam amicitiam scienter violare molimur, nec acceptam a vestris iniuriam, iniuria propulsare. Sed a kl. jan. usque ad inicium quadragesimae, in confinio nostrae Franciae, Burgundiae, ac Lothariensis regni, occurrere vobis parati sumus, sicut designabitis diem certum, et locum suo nomine descriptum, ut pax et concordia regnorum, et aecclesiarum Dei, nostro vitio non destituatur.

Kommentar

Das Schreiben ist ohne Adresse und ohne Nennung des Absenders überliefert. Allein der Inhalt ergibt, daß es von Gerbert im Namen König Hugos geschrieben ist und nur für die Kaiserin Theophanu bestimmt sein kann. Vgl. Vorarbeiten III. 113 ff. ‒ Die Bemerkung Hugos über das durch die Anhänger der Kaiserin erlittene Unrecht könnte sich allenfalls auf eine Verweigerung militärischer Unterstützung bei der zweiten Belagerung Laons beziehen. Vgl. Reg. 1004 a u. b, 1006 a.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1008d, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0988-12-00_1_0_2_3_0_267_1008d
(Abgerufen am 25.06.2017).