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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto gewährt dem Abt Alawich von Reichenau ein Privileg über die Vorrechte seines Klosters.

Überlieferung/Literatur

Urschrift des Reichenauer Custos und Scholasticus Odelrich aus d. ersten Viertel d. 12. Jh.

In deutscher Übersetzung bei Gallus Oeheim, Chronik des Gotteshauses Reichenau. Hrsg. i. Bibl. d. liter. Ver. zu Stuttgart, 84, 186 S. 93. Brandi Reichenauer Urkundenfälsch. Nr. 59, S. 130 f. mit Schriftprobe auf Taf. 15.

Kommentar

Die Fälschung wurde im Anschluß an DO. III. Nr. 279 unter Zusammensetzung verschiedener Stellen aus mehreren Vorlagen vorgenommen. Vgl. zu diesem Spurium Kehr, Urkk. O. III., 282f.; K. Brandi, Reichenauer Urkundenfälsch. Quell. u. Forsch. z. Gesch. d. Abtei R. I. 57 f. 70. ‒ Zu weiteren Ergebnissen ist J. Lechner (Schwäbische Urkundenfälsch. MIÖG. 21, 1900 S. 87 ff.). gelangt, denen Schulte (Adel u. Kirche, 213, Anm. 1) und Bloch (NA. 26, 1901 S. 282 ff., Nr. 85) zugestimmt haben. Der Fälscher, dessen Ziel die Befreiung des Klosters von der Romfahrt gewesen war, hat seine Tätigkeit nicht erst 1150‒1165, wie Brandi meinte, sondern schon im ersten Viertel d. 12. Jh. ausgeübt.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. †1475, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0988-04-22_1_0_2_3_0_1367_F1475
(Abgerufen am 25.03.2017).