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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto erneuert auf Wunsch seiner Mutter Theophanu die Bestätigung einer Verfügung Ottos I. durch seinen Vater Otto II. (D O. II. 109, Reg. 690), in der die Kaiserin Adelheid Güter im Elsaß, Franken, Thüringen, Sachsen und im Slavenland (Slauonia) als Witwenausstattung zugewiesen erhalten hat. ‒ Hildebaldus canc. vice Uuilligisi archiep.; unmittelbar nach D O. II. 109 von WF. mundiert. M., SI. 2. SR. „Noverit omnium fidelium nostrorum industria”.

Überlieferung/Literatur

Badisches Generallandesarchiv zu Karlsruhe, Sign. A 50 (A).

Würdtwein, Monast. Palat. 6 (1796), 163 (aus A); MG. DD. O. III. 425f., Nr. 36.

Stumpf 907; Dobenecker 535.

Kommentar

Die Urkunde ist das Zeichen eines Ausgleiches der Kaiserin Adelheid mit Theophanu und der vormundschaftlichen Regierung in der Frage ihrer Rechte auf das Witwengut. D 36 steht mit den beiden anderen DD. 34 und 35 in nahem zeitlichen und inhaltlichen Zusammenhang. Vgl. dazu DD. 7/a u. b. Reg. 963, 964, 992, 993. ‒ „Slavonia” hat hier nicht die erweiterte Bedeutung, wie sie später unter Otto III. üblich wurde, sondern bezieht sich auf die Grenzlandschaften an der Elbe. ‒ Zu dem Rekognitionszeichen vgl. Sickel, Erläut. O. II. MIÖG. Ergb. 2, 153.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 994, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0987-05-21_2_0_2_3_0_208_994
(Abgerufen am 26.05.2017).