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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Gerbert meldet dem Erzbischof Adalbero die Rückkehr seines Gesandten Rainerius und die von diesem getroffene Vereinbarung einer Zusammenkunft der Familienmitglieder Gotfrieds von Verdun mit den Grafen Odo und Heribert in Hautevillers an der Marne am 29. Oktober. Er mahnt den Erzbischof, die Mitglieder der Sippe anzutreiben, in Hautevillers zu erscheinen und nicht wieder fernzubleiben. Es muß daher schon einmal, vermutlich im Sommer 986 eine solche Besprechung geplant gewesen sein, die jedoch infolge der mangelnden Teilnahme der Söhne Gotfrieds, vor allem Hezilos (Hermann) gescheitert war. Gerbert macht den Erzbischof auf die großen Gefahren, die besonders bei den beiden Reimser Pfalzen Mouzon und Mézieres drohen, aufmerksam.

Überlieferung/Literatur

Lettres de Gerbert, Nr. 94 (Havet) S. 86: An Erzbischof Adalbero von Reims: Octavo kal. octob. Reniher. a responsis Rhemos rediit, vestra negotia executurus. Eius sententia haec est, si de fratris fortuna certum finem cognoscere vultis ac nulli mortalium indicanda nisi vobis, IIII kal. ad Altovillare fratri ac comitibus occurrere. Nepotem vestrum Herilonem, ac primos vestri generis consanguineos, iterum nusquam sinatis abire. Res magna serio agitur. Mosomum, Macerias multitudine militum communite.

Kommentar

Vgl. Vorarbeiten III. w. o. ‒ Über Hermann vgl. Wampach, Altluxemb. UB. I. No. 186, S. 259, Anm. 1.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 983k, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0986-09-00_1_0_2_3_0_176_983k
(Abgerufen am 20.01.2017).