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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Die Stellung Erzbischof Adalberos von Reims ist durch das feindselige Verhalten König Lothars weiterhin gefährdet, so daß er es nicht wagt, sich brieflich an Notger von Lüttich oder an andere Anhänger des ottonischen Hauses zu wenden. Dennoch ist es ihm gelungen, einen vorläufigen Friedenszustand mit Heribert von Troyes und Odo von Blois, seinen früheren Gegnern, herbeizuführen, von dem Gerbert erhofft, daß er von Dauer sein werde. Er versichert den Empfänger seiner und Adalberos unwandelbaren Treue gegen das liudolfingische Haus; es ist bei dieser Haltung verständlich, daß beide mit großer Spannung Nachricht von der bevorstehenden Zusammenkunft in Frankfurt erwarten.

Überlieferung/Literatur

Lettres de Gerbert, No. 59 (Havet) S. 57 f.: Silentium amici vestri A. proprium statum, simulque ecclesiarum Domini ac palatii Francorum indicat: quod, ut potero, breviter attingam. Ego fidelium Caesaris non immemor. ... Ottonem, Heribertum ac fidum vobis Adalberonem archiepisopum pax sequestra nunc tandem conciliat, eo pacto, ut interim instituatur perpetua. ... Quod Frankevurt gesseritis, nos de vestra salute laetantes non celabitis.

Kommentar

Vgl. über Adressaten und Datierung des Schreibens Reg. 969h und Vorarbeiten III. 56 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 969i, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0985-05-00_6_0_2_3_0_125_969i
(Abgerufen am 21.01.2017).