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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Zweite Eroberung von Verdun trotz tapferen Widerstandes der Verteidiger, die sich auf Gnade oder Ungnade ergeben müssen. Die Anführer werden gefangen genommen, die Mannschaften entlassen. Herzog Theoderich wird von König Lothar selbst in Gewahrsam gehalten, die übrigen, Graf Gotfried von Verdun mit seinem Sohn Friedrich, Graf Sigfried der Ältere von Luxemburg, wahrscheinlich auch die Brüder Gozilo und Bardo von Bastnach werden von dem König ihren Feinden, den Grafen Heribert von Troyes (Trecassinus) und Odo von Blois übergeben, die sie in einer Burg an der Marne einkerkern.

Überlieferung/Literatur

Richer III c. 107, S. 138: Hostes mortis periculum urgere videntes adverariis cedunt, vitamque supplices petunt. Jussi quoque arma deponunt et reddunt. ... Qui regis pedibus advoluti vitam petebant; nam regiae majestatis rei atque convicti de vita diffidebant. c. 108: Rex victoria potitus Belgicae principes captos suis custodiendos, sed et congruo tempore reddendos mandavit. Reliquam manum redire permisit. Reg: Wampach, Luxemb. UB. I. No. 195.

Kommentar

Die Gefangennahme mehrerer Anführer geht aus den Briefen Gerberts hervor: Nr. 47, 49, 50, 61, 62. Vgl. dazu Reg. 968 b, 968 c. Genannt werden bei Gerbert als Gefangene nur Mitglieder der Sippe des Pfalzgrafen Wigerich.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 967a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0985-02-00_1_0_2_3_0_105_967a
(Abgerufen am 12.12.2017).