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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Verabredung Gotfrieds von Verdun sowie des Erzbischofs Adalbero von Reims mit Erzbischof Egbert von Trier, die Weihe seines Sohnes, Bischof Adalberos II. von Verdun am 3. Januar 985 zu vollziehen. Gotfried richtet durch Gerbert an Bischof Notger von Lüttich die Aufforderung, daran teilzunehmen.

Überlieferung/Literatur

Lettres de Gerbert, No. 43 (Havet) S. 41: Secundum promissa Treverensis archiepiscopi ordinationem A. nostri III. non. jan. inspecturi, ubi adhuc decreverit, ducem itineris vestri V kl. praemittemus, et quae certiora cognoverimus, denunciabimus. Eo fratrem meum venturum dubium habemus. ‒ Reg.: Heydenreich, Metropolitangewalt Trier, S. 151, Nr. 64.

Kommentar

Vgl. Vorarbeiten III. 38 ff. ‒ Vermutlich wurde diese Verabredung anläßlich der Weihe des Bischofs Adalbero II. von Metz (Reg. 962 d) getroffen. Die Zusage wurde jedoch nicht eingehalten (Reg. 962 h) und die Weihe erst nach der Aussöhnung Egberts mit der vormundschaftlichen Regierung im Sommer 985 (Reg. 973 a) vorgenommen. Daß Gotfried ein Geleite für den 28. Dezember bereitstellt und das Erscheinen seines Bruders, des Erzbischofs Adalbero von Reims bezweifelt, läßt auf eine Verschärfung der Lage in Lothringen schließen.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 962c, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0984-12-00_1_0_2_3_0_92_962c
(Abgerufen am 27.07.2017).