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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Heinrich begibt sich mit Zustimmung seiner Gegner nach Merseburg, wo sich seine Gemahlin Gisela aufhält und wo vermutlich auch Otto III. untergebracht ist. Hier berät er einige Tage mit seinen Freunden und entschließt sich endlich, seine Pläne rückhaltslos aufzugeben. Er entläßt seine Anhänger mit reicher Belohnung und fordert sie auf, mit ihm nach Rara zu ziehen.

Überlieferung/Literatur

Thietmar IV c. 7, S. 138: eumque ad Merseburg, ubi ductrix Gisla longo tristis sedebat abcessu, hii discedentes ire permittunt. Is vero cum fidelibus suis singula quaeque discutiens seque ob Dei timorem patriaeque salutem a proposito recessurum suo veraciter indicans, grates auxilii suimet ac bonae voluntatis condignas refert et, ut cum illo ad condictum pergerent diem, omnes caritative postulat.

Kommentar

Über Merseburg vgl. Geppert, Burgen, 190‒202.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 956p2, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0984-06-00_5_0_2_3_0_65_956p2
(Abgerufen am 28.03.2017).