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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Intervention Ottos mit seiner Mutter Theophanu zugunsten des Getreuen Nancilinus, der die Mark Gumiete erhält.

Überlieferung/Literatur

DO. II. 307. Nr. 265. ‒ „nos ob interventum dilecte nostre coniugis Theophanie et filii nostri Ottonis cuidam nostro fideli Nancilinus nuncupato ... marcam gue vocatur Gumiete ... donavimus. ‒ Reg. O. II. 864.

Kommentar

Vgl. Jbb. O. II. 172; Jbb. O. III. 4. ‒ Einzige Intervention Ottos III. in einer Urkunde seines Vaters. Nancilinus dürfte der Wärter Ottos gewesen sein und sich besondere Verdienste um die Kaiserin und den jungen Prinzen erworben haben. Zur Bedeutung solcher Interventionen Unmündiger vgl. Breßlau, Urkundenlehre II/2, 198, Anna. 2. ‒ Als Inhaber der Mark erscheint Gero, der Sohn des Markgrafen Thiemo (Thietmar), der 981 gestorben war. ‒ Vgl. über diesen K. Uhlirz, Jbb. O. II. Exk. VII. 245f. ‒ Die Mark lag an der Mulde, im Pagus Colidiki (b. Cholditz).

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 956e, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0981-11-00_1_0_2_3_0_5_956e
(Abgerufen am 29.05.2017).