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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Nachdem sich der Kaiser nach Mantua und die Kaiserinmutter Adelheid wohl als Statthalterin nach Pavia begeben haben, empfängt Bischof Adalbert von Prag in Verona. wo König Otto III. und Erzkanzler Willigis noch verblieben sind, die bischöfliche Weihe. Dann brechen die beiden letzteren nach Deutschland auf. Erzbischof Johannes von Ravenna folgt später nach. Damals hat vielleicht Bischof Gumpold von Mantua hier von Otto II. den Auftrag zur Abfassung seiner Vita s. Wenceslai bekommen (MG. SS. IV. 211, dazu Holtzmann in Wattenbachs Geschichtsquellen I, 11, bes. 321 f.). ‒ Daß Otto von Kärnten um diese Zeit auf sein Herzogtum verzichtet habe, wie Riezler und Jaksch (s. u.) meinen, scheint wenig wahrscheinlich. Der Vorgang fällt eher in den Mai 985.

Überlieferung/Literatur

Thietmari chron. III. c. 25, IV. c. 3 (MG. SS. n. s. IX. 128, 134); Vita s. Adalberti c. 8 (MG. SS. IV. 584); Cosmae chron. Bohem. I. c. 26 (MG. SS. n. s. II. 47).

Kommentar

Uhlirz Jb. S. 186 f., 199, bes. A. 33: Jaksch 3, 158: Riezler I2, 569; Holtzmann, Kaiserzeit S. 288, 301.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 914a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0983-06-29_1_0_2_2_0_555_914a
(Abgerufen am 30.05.2017).