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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto bestätigt auf den Rat seiner Getreuen dem Kloster St. Blasien im Schwarzwald, das der heilige Eremit Reginbrat gegründet hat, die Besitzungen und die Immunität innerhalb genau angegebener Grenzen. ‒ Hildiboldus ep. et canc. vice Uuilligisi archicanc.; Fälschung, entstanden um die Wende des 11. und 12. Jhs.; M., SI. D., SR. „Ad perpetuam nobis in Christo felicitatem.”

Überlieferung/Literatur

Karlsruhe Badisches General-Landesarchiv (A).

Mabillon Ada SS. ed. I, saec. 5, 315 cit., als DO. I. zu 963; Bresslau DD. centum 109 no. 73 aus A; Fabricius Jubiläumsschrift des Realgymnasii zu Bützow (Bützow 1885) 1 aus A; MG. DD. O. II., S. 349 f., no. 297.

Gerbert Hist. niqr. silvae, CD. 15 no. 13; Neugart CD. Alem. 1, 628 no. 776; NA. 30, 152.

Böhmer 609; Stumpf 844.

Kommentar

Nach Sickels Vorbemerkung zu D. 297 (S. 349 f.) verfaßt und geschrieben von HD. Zur Überlieferung vgl. auch das andere dort Gesagte und Erläut. S. 187, A. 2. ‒ Vgl. Zschr. f. Gesch. des Oberrheins NF. XIII, 93, no. 20 der Mitt. der Bad. hist. Comm.: Archivalien aus Orten des Amtsbezirkes St. Blasien, Menzenschwand A. Gem. zu 963: Abschrift e. Schenkungsurk. des Kaisers Otto II., durch welche derselbe den Brüdern an der Alb das Gebiet im „Zwing und Bann” zu freiem Eigentum überläßt. Sicher DO. II. 297. NA. 24, 771. ‒ Vgl. bes. Wibel im NA. 30, 152 ff.: Das Diplom Ottos II. für S. Blasien, wo er feststellt, daß das D. äußerlich kein DO. II. und inhaltlich eine Fälschung. S. 163: „Diese Nachzeichnung ist eine auf Grund des DH. IV. (Stumpf 2670) um die Wende des 11. und 12. Jh. hergestellte Fälschung.” ‒ Vgl. auch Stengel I, S. 1%, 248, A. 6; 249, A. 1; 498, A. 3; bes. 670, wo ein DO. II. dep. als Vorurkunde angenommen wird. ‒ Vgl. auch Waitz Jb. 1 c, 226, A. 14. Ficker 1, 15. Stumpf Wirzb. Imm. I, 37, A. 65; II, 26 und A. 43. ‒ Noch Uhlirz Jb. S. 199 zweifelt nicht an der Echtheit. ‒ Vgl. Dümgé Reg. Bad. S. 11.

Nachträge (1)

Nachtrag von Markus Schäfer, eingereicht am 17.02.2012.

Fälschungsverdacht hegt auch Carl Georg Dümgé. Vgl. Carl Georg Dümgé: Regesta Badensia, 1836.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 898, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0983-06-05_6_0_2_2_0_535_898
(Abgerufen am 27.05.2017).