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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto bestätigt über Bitte des Abtes Johannes dem Kloster S. Vincenzo am Volturno entsprechend den vorgelegten Urkunden seiner Vorgänger Desiderius, Karl, Ludwig und Lothar alle namentlich angeführten, gegen früher nur geringfügig vermehrten Besitzungen und Besitztitel innerhalb des italienischen Reiches, insbesondere die Klöster St. Petrus in Trite im Gebiet von Valva, St. Maria in Musano im Gebiet von Penne sowie andere genannte Klöster und Zellen, ferner das Inquisitionsrecht, den Königsschutz und die Immunität unter Bestimmung einer Buße von 100 Pfund Goldes halb an den Fiskus und halb an den Abt des Klosters zahlbar. ‒ Iohannes canc. advicem domni Petri ep. et archicanc.; unmittelbar nach DO. I. 245 a von It. I. verfaßt; M. „Si fervore caritatis accensi de statu.”

Überlieferung/Literatur

fehlt

Chronicon Volturnense, Codex autographus aus dem Anfang des 12. Jhs. f. 246 in der Vatikanischen Bibliothek zu Rom (A).

Muratori SS. 1 b, 466 unvollständig aus A; MG. DD.O. II., S. 285 f., no. 251.

Böhmer 579; Stumpf 795.

Kommentar

Über den Ausstellungsort vgl. Erläut.S. 182; Uhlirz Jb. S. 155, A. 15. Auch NA. 3, 119. ‒ Ticchiena bei Frosinone, etwa 4 km von der Straße nach Ceprano. Der direkte Weg nach Sora würde über Sulmona geführt haben, da es aber in Sommerquartiere geht, hat der Umweg nichts Auffallendes. ‒ Vgl. Wibel in NA. 43, 217 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 848, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0981-07-07_1_0_2_2_0_453_848
(Abgerufen am 27.03.2017).