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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto bestätigt über Intervention des Bischofs Petrus von Pavia dem Dreifaltigkeitskloster, genannt Casa aurea, zu Pescara die von dessen Abt Adam unter Klage über ihre Nichteinhaltung vorgelegten Privilegien seiner Vorgänger Ludwig, Karl und seines Vaters Otto, ferner die namentlich angeführten, etwas vermehrten Besitzungen des Klosters zu Rom, in Campanien, der Pentapolis, Toskana, Spoleto und Camerino und anderen genannten Grafschaften unter Verzicht auf die öffentlichen Leistungen und wiederholt die Verleihung der Immunität, des Inquisitionsrechtes sowie des Bezugs aller auf den Schriftverkehr des Klosters gelegten Steuern, außerdem bestimmt er eine Buße von 100 Pfund Goldes für den Zuwiderhandelnden, zahlbar halb an den Fiskus, halb an das Kloster. ‒ Iohannes canc. advicem Petri ep. et archicanc.; von It. I. verfaßt, der DO. I. 353 in der Hauptsache wiederholte und nur hie und da ergänzte; M. „Cunctis sapientibus liquet.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Chronicon Casauriense aus dem Ende des 12. Jhs., jetzt Cod. lat. 5411 f. 154' der Nationalbibliothek in Paris (A).

Dachery Spicil. ed. I, 5, 414 unvollständig aus A; Muratori SS. 2 b, 833; MG. DD.O. II., S. 279 ff., no. 248.

Stumpf 793.

Kommentar

Vgl. Sickels Vorbemerkung zu dem D. 248 (S. 279). ‒ Vgl. Wibel in NA. 43, 217 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 844, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0981-04-18_1_0_2_2_0_448_844
(Abgerufen am 23.03.2017).