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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto bestätigt dem von dem Langobardenkönig Desiderius gestifteten Kloster Leno im Gebiet von Brescia, entsprechend den von Abt Hermenulf vorgelegten Urkunden seiner Vorgänger, die von Karl dem Großen bis zu seinem Vater reichen, alle namentlich aufgezählten Besitzungen und Einkünfte in ganz Italien, wie sie bei einer früheren Teilung den Mönchen zugewiesen worden waren, ferner die Immunität sowie das Wahlrecht und bestimmt eine Buße von 100 Pfund Goldes für den Zuwiderhandelnden, zahlbar zur Hälfte an den Fiskus, zur Hälfte an das Kloster. ‒ Ioannes canc. advicem Petri ep. et archicanc.; verfaßt von It. I. möglichst genau nach DO. I. 240; M. „Si ecclesiarum loca confirmamus.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Zaccaria Della badia di Leno 77 no. 7 zu Jan. 28 nach dem Liber VV (A); Cd. Langob. 1403 no. 802 zu Febr. 28; MG. DD.O. II., S. 273 ff., no. 243.

Böhmer 576; Stumpf 787, beide zu Jan. 28.

Kommentar

Vgl. Wibel in NA. 43, 217 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 839, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0981-01-18_1_0_2_2_0_439_839
(Abgerufen am 17.10.2017).