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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto schenkt über Intervention seines Verwandten, des Herzogs Otto (von Schwaben und Bayern), ferner des Bischofs Wolfgang von Regensburg und des Abtes Ramwold (von St. Emmeram) den Mönchen von St. Emmeram zu Regensburg unter Königsbann die schon früher durch den Grafen Warmunt zum Unterhalt der Brüder bestimmten Besitzungen zu Vogtareuth am Inn im Sundergau in den Grafschaften Arnulfs, Hartwigs, Sigihards und Arnulfs mit allem Zubehör unter der Bedingung, daß die Schenkung an die Frau (Herzogin) Judith und ihren Sohn, Herzog Heinrich, sowie deren nächste Erben zurückfallen solle, falls der dem Kloster vorstehende Bischof oder sonst ein Großer die Übertragung verletzt, und sichert die Hörigen und Parschalken vor Übergriffen der königlichen Beamten. ‒ Unmittelbar nach DO. I. 203 geschrieben. „Notum sit omnibus fidelibus.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Chartular von St. Emmeram f. 64' aus dem 12. Jh. im Bayerischen Hauptstaatsarchiv zu München (B).

Pez Thes. 1 c, 57 no. 2 aus B; Mon. Boica 31 a, 237 no. 122 aus B; MG. DD. O. II., S. 258, no. 230.

Stumpf 776.

Kommentar

Vg. Stengel I, S. 199, A. 6 a, der einige Ähnlichkeit mit HB. und dem Diktator von DO. II. 230 findet, ohne ihm das D. aber zuzuweisen, auch S. 267, A. 1, wo betont wird, daß sich Diktator, bzw. Schreiber des D. nicht feststellen lassen, S. 413, A. 1 u. a. O.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 825, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0980-10-11_1_0_2_2_0_421_825
(Abgerufen am 19.10.2017).