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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto bestätigt über Vorsprache des Abtes Ravanger von Echternach dem Kloster Echternach, das mit Hilfe König Pippins von Erzbischof Willibrord erbaut, von Pippin, Karl und Ludwig ausgezeichnet, von Karlmann aber durch die Einführung von Kanonikern entweiht worden war, bis Otto I. auf die Bitte des Grafen Sigifrid hin die Benediktinerregel wieder einführte, die Verfügungen seiner Vorgänger, nimmt es in seinen Schutz und verleiht ihm das freie Wahlrecht. ‒ Hildiboldus ep. et canc. advicem Uuilligisi archicap.; außerhalb der Kanzlei, wahrscheinlich von einem Mönch aus Echternach verfaßt, während HB. Rekognition und Datierung hinzufügte; als Diktatvorlagen dienten das D. Ludwigs I. Mühlbacher2 694 und DO. I. 427; M., SI. 4., SR. „Quoniam in fundando vel renovando.”

Überlieferung/Literatur

Trier Stadtbibliothek (A).

Miraeus Not. eccl. Belg. 127 aus A; Beyer Mittelrhein. UB. 1, 309, no. 253 aus A; MG. DD. O. II., S. 244 f., no. 217.

Böhmer 562; Stumpf 766.

Kommentar

Über das dem DO. I. 427 entnommene Rekognitionszeichen vgl. Erläut. S. 155. ‒ Über die Benützung der Diktatvorlagen vgl. die Vorbemerkung von Sickel zu D. 217 (S. 244). ‒ Vgl. Stengel I, bes. 363, A. 3, daß sich der Einfluß des ludowicischen Diploms noch weiter erstrecke als in der Ausgabe der MG. DD. angegeben ist, auch S. 256, A. 4; 286, A. 5, 293 u. a. O.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 812, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0980-06-01_1_0_2_2_0_405_812
(Abgerufen am 23.03.2017).