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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto bestätigt über Vorsprache einer Gesandtschaft den Kanonikern des Klosters des hl. Martin zu Tours ihre Besitzungen in Italien und verleiht ihnen die Immunität (... pro salute nostra ac coniugis vel prolis ...). ‒ Unmittelbar nach dem DK. III. 160 (Mühlbacher2 1751) geschrieben. „Si petitionibus servorum dei.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Kopien: Fonds Libri no. 1836 f. 48', MS. des 17. Jhs. in der Biblioteca Laurentiana zu Florenz (A); Abschrift aus dem Ende des 17. Jhs. in Coll. Bouhier Bd. 26, jetzt Cod. lat. 17709 S. 83 der Nationalbibliothek zu Paris (C).

983 Juli.

Mabille in Mém. de la société archéol. de Touraine 17, 392 no. 24 Reg. aus C als DO. III.; Stumpf Ada ined. 333 no. 237 aus C; Delisle Notice sur des manuscrits du fonds Libri 91 cit. aus A; MG. DD. O. II., S. 261 f., no. 233.

Stumpf 869 a zu 980 Dez.

Kommentar

Vgl. die Vorbemerkung von Sickel zu D. 233 (S. 262) und Erläut. S. 180. ‒ Die Zuweisung zu Otto II. vor allem, weil sich unter Otto I. niemals „coniunx” allein und ohne Namen und Titel findet (seit 962) und weil Otto III. durch „proles” ausgeschlossen ist. Otto II. kann von „proles” schon 977 (Geburt Adelheids) sprechen; vgl. bes. D. 267 (Reg. 866). Was fehlende Namen anlangt vgl. genitricis in DO. II. 83, 168 (Reg. 664, 757), aequivoci ... fratris ... filii in 84, 98, 121 (Reg. 665, 779, 703), coniugis in 89, 213 a, 273 (Reg. 670, 777, 872); der Sohn findet zuerst namentlich Erwähnung D. 265 (Reg. 864). Doch dürfte das D. besser nicht zwischen D. 232 und D. 234 eingereiht werden, sondern darnach. ‒ Bei D. 233 ist die Anwesenheit von Franzosen am deutschen Hof bemerkenswert.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 829, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0980-00-00_1_0_2_2_0_425_829
(Abgerufen am 22.01.2017).