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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto schenkt über Intervention seiner Gemahlin, der Kaiserin Theophanu, dem Kloster Memleben die drei wendischen Orte Niienburg, Dubie und Briechouua im Gau Heuellon in der Grafschaft des Markgrafen Dietrich nebst den Burgwarden und allem Zubehör (qualiter nos interventu ... contectalis nostrae Theo[phanu] ... nostrae proprietatis loca quedam et castella in partibus Sclauonie Niienburg, Dubie et Briechouua dic[ta in pago] Heuellon nuncupato in comitatu Thiedrici marchionis iuxt[a] fl[uvium] H[a]uela dictum sita ad quendam locum Mimeleuo dictum ... ubi idem iam prefatus genitor noster diem [sortitus est ultimum, c]um burgwardiis et omnibus utensilibus ...). ‒ Hildibaldus ep. et canc. advicem Uuilligisi archicap.; vom Verfasser und Schreiber des D. 191 (Reg. 785), der auch die Reinschrift von D. 194 besorgte, ausgearbeitet; MF., SI. „Noverit omnium fidelium nostrorum.”

Überlieferung/Literatur

Marburg Staatsarchiv (A).

Kopialbuch von Hersfeld aus der Mitte des 12. Jhs. f. 37' ebenda (B).

Wenck Hess. Landesgesch. 2 b, 36 no. 28 aus B; Riedel CD. Brandenb. I, 7, 305 no. 1; MG. DD. O. II., S. 221 f., no. 194.

Stumpf 798; Dobenecker I, 517.

Kommentar

Vgl. Erläut. S. 162 f. und den Exkurs von Uhlirz, S. 550. Auch Wilhelm in den Mitt. aus dem Geb. hist-antiqu. Forsch. V, 61‒64, ‒ Nach Stumpf Wirzb. Imm. I. 12, A. 3, ist jeder Zweifel an der Echtheit geschwunden. ‒ Vgl. Ficker Beitr. 1, 198, daß sich der Ort auf die Handlung Herbst 980 bezieht, dagegen mit mehr Recht auch Uhlirz Jb. 123, A. 15. ‒ Vgl. Giesebrecht Jb. 2 b. 113. Auch Raumer Reg. 281‒283. Stengel I, S. 685. NA. 28, 411, 422. ‒ Vgl. auch Wibel im NA. 35, 256 f., der das D. für falsch zu halten scheint.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 785, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0979-07-21_1_0_2_2_0_365_785
(Abgerufen am 24.07.2017).