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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto erteilt dem Kloster Gembloux eine Urkunde, deren Inhalt unsicher ist, da der überlieferte Text, nach dem er gleich seinem Vater dem Kloster die diesem von seinem Stifter Wippert zugewiesenen und namentlich angeführten Besitzungen nebst der freien Wahl von Abt und Vogt sowie anderen Rechten bestätigt, ebenso eine Fälschung ist, wie das als Vorlage benützte DO. I. 82, doch ist in dem D. das Eschatokoll einer echten Urkunde enthalten; M. „Quicquid Germanensium sub imperii nostri ditione.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Kopien: Chartular von Gembloux aus dem Anfang des 16. Jhs f. 390' im Staatsarchiv zu Brüssel (B); Chartular von Gembloux aus der Mitte des 18. Jhs., S. 205, ebenda (C).

Duvivier in Revue d'histoire et d'archêol. 3, 209 Fragm. aus C zu 978; MG. DD. O. II., S. 212 ff., no. 187.

Stumpf 736 a.

Kommentar

Vgl. Erläut. S. 172 f., die durch die Vorbemerkung von Sickel zu D. 187 (S. 212) größtenteils aufgehoben erscheinen. Damals galt das D. infolge einer Verwechslung noch für echt. ‒ Vgl. auch Uhlirz Jb. S. 121, A. 10, bes. zur Ortsbestimmung, doch ist Lünen mit Rücksicht auf Böttger 3, 20, wohl abzulehnen. Eher „Iserlohn” (Böttger 3, 43), doch ist auch das schon zu nahe bei Dortmund. Bei Förstemann findet sich nichts Entsprechendes, auch nicht zu „Loueam” oder „Linni”. wie der Ort gleichfalls bezeichnet wird. Maßgebend ist vor allem D. 186, 19. März, Treben und Ostern. 20. April, Dortmund. ‒ Vgl. DD. 1, 644. ‒ Stengel I. 256, A. 2; 354, A. 3; 677.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 778, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0979-04-03_1_0_2_2_0_356_778
(Abgerufen am 25.07.2017).