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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto bestätigt auf Verwendung des Herzogs Heinrich von Kärnten dem Patriarchen Rodald von Aquileja den Ort Isola, den einst Otto I. dem Venetianer Vitalis Candianus zugewiesen und den dieser an Aquileja verkauft hatte, mit allem Zubehör in und bei Capo d'Istria und überweist ihm den Bezug des Zinses, den die in Capo d'Istria ansässigen Isolaner von ihren Häusern und ihrem sonstigen Besitz dem Fiskus zu entrichten haben unter Festsetzung einer Buße von 1000 Pfund Goldes bei Zuwiderhandlung, zahlbar halb an den Fiskus, halb an den Patriarchen und dessen Nachfolger (... omnem censum quem predictę Insult homines infra civitatem Iustinopolim in domibus vel ceteris rebus regiae potestati atque imperiali actenus persolvere visi sunt, in perdicti Rodaldi patriarche suorumque successorum potestatem firmiter tradidimus et donavimus ...). ‒ Egbertus canc. advicem Uuilligisi archicapp.; von FA. geschrieben, zum Teil nach DO. I. 407 und zum Teil nach Konzept eines ital. Diktators; M., ST. D. „Noscat omnium sanctae dei aecclesiae.”

Überlieferung/Literatur

Porpetto Archiv des Grafen Frangipane (A).

Ughelli Italia sacra ed. II, 5, 46 aus Abschrift von A; Kandler CD. Istriano aus MS. im Archiv zu Triest zu 976, mit XII. kal. maii; MG. DD. O. II., S. 174, no. 154.

Stumpf 703 zu April 17.

Kommentar

Über die Rekognition vgl. Erläut S. 96‒102, 159, bes. S. 98. ‒ Jaksch 3, 144.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 741, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0977-04-16_1_0_2_2_0_296_741
(Abgerufen am 23.05.2017).