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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto bestätigt die Schenkung der Kaiserin Adelheid betreffend die Kapelle und den Ort Ammerschweier mit allem Zubehör, darunter den Kleriker Udalrich, an das Kloster Murbach sowie ein zwischen dem Abt Beringer von Murbach und dem Freien Godefrid abgeschlossenes Tauschgeschäft, wobei der genannte Abt Güter im Breisgau gegen Besitz im Gau Elsaß in der Grafschaft Liutfrids hergibt. ‒ Egebertus canc. advicem Willegisi archicap.; Fälschung, für deren Protokoll DO. II. 155 (Reg. 742) benützt worden ist und an der wohl auch das echte Siegel von D. 155 künstlich befestigt wurde; M., SI. 4. „Fidelium sanctę ecclesię nostrorumque.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Urkunde des 12. Jhs. in Diplomform im Bezirksarchiv zu Colmar (A).

Marlène Thes. 1, 93 aus A; Bresslau DD. centum 21 no. 14 aus A; MG. DD. O. II., S. 380 f., no. 323.

Schöpflin Als. dipl. 1, 129 no. 160 aus A.

Böhmer 522; Stumpf 705.

Kommentar

Ficker 1, 21. ‒ Stumpf Wirzb. Imm. I, 22, A. 19; 37, A. 63; 48, A. 95. ‒ Vgl. Erben in Zeitschr. f. d. Gesch. des Oberrheins. NF. 7, 3, daß das D. trotzdem einen echten und historisch verwertbaren Kern in sich birgt. Es kann „als historische Tatsache gelten, daß das Kloster Murbach von Adelheid die capella und villa in Ammersweier zum Geschenk erhalten hat, daß also auch in diesem westlich von Kolmar gelegenen Ort die Kaiserin begütert war”.

Nachträge (1)

Nachtrag von Redaktion, eingereicht am 13.01.2011.

Nach den Nachträgen zu den MGH ist DO II, 323 als Fälschung anzusehen.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 759, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0977-00-00_1_0_2_2_0_321_759
(Abgerufen am 16.01.2017).