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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto bestätigt über Bitte des Bischofs Pilgrim von Passau auf Grund der von diesem vorgelegten Immunitätsprivilegien seiner Vorgänger Karl, Ludwig sowie seines Vaters Otto dem Bistum Passau nebst allen dazugehörigen Klöstern, besonders den Abteien St. Florian, St. Pölten an der Traisen und Kremsmünster, und den übrigen Besitztümern den Schutz der Immunität (cum pertinentibus monasteriis, id est cella sancti Floriani martiris atque Treisma ad monasterium sancti Ypoliti nec non Crhemisa quae est in honore sancti Salvatoris fundata et consecrata ...). ‒ Egbertus canc. advicem Uuilligisi archicapp.; von WC. verfaßt und geschrieben nach dem D. Ludwigs des Deutschen für Salzburg 22 (Mühlbacher2 1362) und mit Benützung des D. Karls III. für Passau 134 (Mühlbacher2 Reg. Kar. 1737) oder aber nur nach einem verlorenem D. Ottos I., in dem die Filiation bereits zum Stand kam und das in D. 135 ja erwähnt wird; MF., SR., SI. 4. „Constat nos divina donante gratia.”

Überlieferung/Literatur

München Bayerisches Hauptstaatsarchiv (A).

Hund Metrop, Salisb. 123 Reg.; Mon. Boica 28 a, 216 no. 147 aus A; UB. des Landes ob der Enns 2, 63 no. 47; UB. von St. Pölten (Wien 1885) 1 no. 1 aus A; MG. DD. O.II., S. 151 f., no. 135.

Böhmer 511; Stumpf 681.

Kommentar

Vgl. Uhlirz MIÖG. 3, 200. Auch Erläut. S. 137. ‒ Dazu ergänzend Lechners Bemerkung im Berliner DD.-Apparat zu Mühlbacher2 1942 und Stengel I, 62 (gegen Uhlirz), bes. S. 310, A. 4; 360, A. 1, 689, auch 171, A. 6; 299, A. 1 u. a. O. ‒ Vgl. auch Uhlirz Jb. S. 81, wo er angibt, daß im D. 135 der „Besitz der Klöster Kremsmünster, St. Florian und St. Pölten” bestätigt wird. Vgl. dagegen D. 111.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 720, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0976-07-22_1_0_2_2_0_270_720
(Abgerufen am 20.01.2017).