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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto bestätigt dem Kloster Gandersheim die von den Stiftern, seinen Vorfahren Liutolf und dessen Gemahlin Ota, verliehene Ausstattung in der Mark Gandersheim und in zwei anderen Marken, ferner die Schutz-, Wahlrechts- und Zollprivilegien Ludwigs III., des Schwiegersohnes Liutolfs, an den das Kloster nach dem Tod des Stifters von dessen Söhnen Brun und Otto übertragen worden war, dann die von dem gleichen König gemachten Schenkungen, namentlich dreier Orte in Südthüringen in der Grafschaft Wilhelms sowie des der Stifterin Ota zu lebenslänglichem Genuß zugewiesenen Ortes Wanzleben im Nordthüringau in der Grafschaft Theoderichs, und die von König Arnulf geschenkten Besitzungen zu Kruft, Calcheim und Bliderstorp in der Grafschaft N. ‒ Unmittelbar nach DO. I. 180 wohl von FA. geschrieben. „Notum sit omnibus fidelibus.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Bodonis Syntagma de constructione coen. Gandesiani, MS. aus dem Ende des 16. Jhs. S. 69 in der Bibliothek zu Hannover (C).

Bodo in Meibom SS. 2, 494 aus C: Bodo in Leibniz SS. Brunsvic. 2, 713: MG. DD. O. II., S. 132 f., no. 119.

Böhmer 499; Stumpf 667.

Kommentar

Vgl. Giesebrecht Jb. 2 a, 118, no. 78. ‒ Über die Zuweisung zu FA. vgl. Stengel I, S. 186, A 2; 220, A. 1. Vgl. Stengel auch S. 354, A. 3 u. a. O. ‒ Bresslau in: Bodos Syntagma de constructione coenobii Gandesiani und die darin überlieferten Kaiserurkunden (NA. 23, 136) betont, daß der Druck Leibnizens in der Diplomata-Ausgabe (S. 132) unrichtigerweise auf C zurückgeführt wurde und daß „bei dem DO. II. 119 der Druck Leibnizens gewisse Vorzüge vor der neuen Ausgabe hat”.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 701, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0975-11-03_1_0_2_2_0_230_701
(Abgerufen am 29.05.2017).