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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto schenkt über Intervention seiner Gemahlin Theophanu und des Erzbischofs Gero (von Köln) der Kirche des hl. Martin zu Utrecht unter ihrem Bischof Balderich seinen Besitz zu Muiden mit dem zu dieser Stadt gehörigen Zoll, den früher Waldger als Lehen besaß, die Ländereien Hattos in Loenen (an der Vecht), seinen eigenen Besitz beiderseits der Vecht nebst den Sümpfen und Seen, die von diesem Flusse abzweigen, der Fischerei und anderem Zubehör, ferner Grund und Boden zu Eki, der dem Grafen Hatto wegen seines Vergehens beschlagnahmt worden war, und wiederholt die Verleihung der Fischerei in der Zuidersee sowie das Recht, in Utrecht Münzen zu schlagen. ‒ Folcmarus canc. advicem Willigisi archicapp.; fast wörtliche Wiederholung von DO. I. 164; M. „Noverit omnium fidelium nostrorum.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Liber donat aus dem Ende des 12. Jhs. f. 21 im Besitz der altrömischen Gemeinde zu Utrecht (B 2).

Heda Hist. episc. Ultraiect. 265 unvollständig aus B; Water Groot placaatboek van Utrecht 2, 321 no. 2 aus dem Original (W); Bergh OB. van Holland 1, 33 no. 50 aus D; Sloet OB. van Gelre 103 no. 107 Fragm. aus B; Muller Hed oudste cartularium van Utrecht 64 no. 32 aus B; MG. DD. O. 77., S. 120 f., no. 106.

Böhmer 491; Stumpf 654.

Kommentar

Wahrscheinlich von Utrechter Schreibern geliefert. Vgl. Erläut S. 133 f. ‒ Vgl. bes. die Vorbemerkung zu D. 106, S. 120. ‒ Vgl. auch das DF. I. St. 4129. ‒ Erläut. 93 wird angenommen, daß Utrechter Geistliche dem Hof bis Erfurt folgten, die für die bessere Datierung und die Neuerung des Titelmonogramms verantwortlich zeichnen. ‒ Über „Amuda” vgl. Förstemann II3/1, S. 40, 1550.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 687, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0975-06-06_1_0_2_2_0_214_687
(Abgerufen am 29.04.2017).