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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto bestätigt über Bitte des Abtes Werinhar von Fulda dem Kloster Fulda die Privilegien seiner Vorgänger Pippin, Ludwig, Konrad, Heinrich sowie seines Vaters, vor allem den Königsschutz, die Immunität, die Exemtion von der bischöflichen Gewalt, den Zehentbezug von den Klostergütern und Klosterhörigen für die Pflege der Kirche, der Armen und Fremden und das Recht der freien Wahl des Abtes. ‒ Folchmarus vice Uuillegisi archicap.; nach DO. I. 2 geschrieben von FA.; MF., SR., SI. 4. „Constat nos divina dispensante gratia.”

Überlieferung/Literatur

Marburg Staatsarchiv (A).

Schannat Hist. Fuld. 2, 148 no. 35 aus A; Dronke CD. Fuld. 332 no. 715 aus A; MG. DD. O. II., S. 116 f., no. 103.

In Schannat Vindiciae tab. 9.

Böhmer 488; Stumpf 650.

Kommentar

DD. O. I. 2 und 55 sollten hier bestätigt werden, doch nur das erstere wurde wörtlich wiederholt. Statt DO. I. 55 wurde die in diesem von Otto I. nach dem Vorgang Pippins bestätigte Bulle des Papstes Zacharias (Jaffé-E. 2293, CD. Fuld. 2, no 4 a) für einen Passus benützt und aus DO. I. 55 nur die Strafandrohung mit zum Teil veränderten Wortlaut aufgenommen. ‒ Vgl. Stengel I,175, A. 3; 185, A. 2; 557, A. 4 u. a. O.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 684, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0975-05-27_1_0_2_2_0_210_684
(Abgerufen am 24.04.2017).