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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto II. erhält Nachrichten aus Lothringen, die seine persönliche Anwesenheit und sein Eingreifen im Westen notwendig machen. Er trifft Vorbereitungen für diesen Zug und ordnet eine Gesandtschaft an Erzbischof Gero von Köln ab, der sich in Leichlingen an der Wipper befand. Vgl. Chron. Gladbac. c. 4 (MG. SS. IV. 75). Die Söhne Reginars III. vom Hennegau, Reginar und Lantbert, hatten sich nämlich wieder in den Besitz ihrer Erbgüter gesetzt, die ihr Vater 958 an einen gewissen Richar verloren hatte. In einem Scharmützel bei Péronne büßten die Nachfolger dieses Richar, Warner und Reginald, gegen die Reginarssöhne Sieg und Leben ein, womit aus einer Grenzfehde eine Reichsangelegenheit geworden war.

Überlieferung/Literatur

Ann. Leod. (MG. SS. IV. 17): Et bellum fuit in Peronna inter Raginerum et Warnarium. Am. Altah. (MG. SS. XX. 787): Occisus Werinzo, frater eius Reginzo de Lotheringea cum aliis multis a Reginherio et Lantberto. Auch Ann. s. Jacobi Leod. (MG. SS. XVI. 637), Ann. Laub. (MG. SS. IV. 17), Ann. Blandin. ad 974 (MG. SS. V. 26).

Kommentar

Zur Vorgeschichte vgl. Gesta epp. Camerac. I, c. 95 (MG. SS. VII. 439), auch DO. I. 195, S. 275 f. Dümmler Jb. O. I. S. 296, Ottenthal Reg. 254 a, Uhlirz Jb. S. 41 ff., bes. die S. 41, A. 20 verzeichnete Literatur. Dazu Parisot Les origines de la Haute-Lorraine 959‒1033 (1909), S. 67, 304, 317, 326.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 641a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0973-09-00_1_0_2_2_0_152_641a
(Abgerufen am 23.11.2017).