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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto bestätigt über Bitte seiner Mutter, der Kaiserin Adelheid, den Nonnen des Klosters Oeren zu Trier die namentlich angeführten und gegenüber dem früheren Güterverzeichnis ergänzten Besitzungen der Abtei, die ihr zum Unterhalt zugewiesen sind, bestimmt, daß weder der König noch irgend ein Lehensträger des Klosters diese Orte oder das Kloster selbst verleihen dürfen, stellt es für immer unter die königliche Gewalt und verleiht ihm das Recht, die Abtissin frei zu wählen. ‒ Gunpaldus advicem Uuilligisi capp.; von einem Schreiber lothringischer Schule, wohl dem in der Rekognition genannten Gunpaldus genau nach DO. I. 168 geschrieben, das Chrismon und das SR. sind von WB.; M., SI., SR. „Noverint omnes nostri fideles.”

Überlieferung/Literatur

Trier Stadtbibliothek (A).

Beyer Mittelrhein. UB. 1, 297 no. 241 aus A; MG. DD. O. II., S. 65 f., no. 55.

Stumpf 603; Görz Mittelrhein. Reg. 1040.

Kommentar

Vgl. Erläut. S. 122. Durch die Hinzufügung des Chrismons und Rekognitionszeichens haben WB. und die Kanzlei das D. anerkannt. ‒ Zum Siegel (Abdruck des ersten Siegels Ottos I.) vgl. Erläut. S. 86 und die Vorbemerkung von Sickel zu D. 55 (S. 65). ‒ Vgl. Stumpf Wirz. Imm. I, 19. ‒ Erläut. S. 87: ob Gunpaldus der Name eines Parteischreibers ist? ‒ Stengel I, S. 176 A. 1; 256, A. 2; 354, A. 3. ‒ Vgl. NA. 25, 323 ff., 339.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 633, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0973-08-22_2_0_2_2_0_140_633
(Abgerufen am 20.01.2017).