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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto bestätigt über Intervention seiner Mutter Adelheid, seiner Gemahlin Theophanu und des Bischofs Dietrich von Metz dem Kloster St. Maximin bei Trier unter seinem Abt Thietfried die Privilegien seines Vaters sowie seiner Vorgänger Dagobert, Pippin, Karl, Ludwig und ihrer Nachfolger, nimmt es in seinen Schutz, verleiht ihm das Recht der freien Wahl des Abtes und des Vogtes, Zollfreiheit für seine Schiffe und andere Rechte (ob interventum karissimae genitricis nostrae Adalheidis et coniugis nostrae Theophanu nec non Deodrici sanctae Mettensis aecclesiae episcopi). ‒ Uuilligisus notar. vice Rodberti archicapp.; verfaßt und geschrieben von WB. nach DO. II. 7 als Vorlage und mit Benutzung von DO. I. 391; MF., SI. 4., SR. „Quoniam regalis antecessorum nostrorum providentia.”

Überlieferung/Literatur

Paris. Nationalbibliothek im Cod. lat. 9265 (A).

Zyllesius Defensio 2, 25 no. 16 aus A zu 974; Beyer Mittelrhein. UB. 1, 294, no. 239 aus B; MG. DD. O. II., S. 51 f., no. 42.

Böhmer 437; Stumpf 590; Görz Mittelrhein. Reg. 1038.

Kommentar

Nach Stengel S. 413, A. 3; 503, A. 5 u. a. O. ist der Persönlichkeit des Schreibers WB. für dieses D. nicht sicher. ‒ Sickel gibt in der Vorbemerkung zum D. (S. 51) irrigerweise an, es sei das erste D., in dem Theophanu als Fürbitterin genannt wird, vgl. dagegen D. 26 (S. 35) Reg. 604: „coniugis nostrae Theophanu obnixum interventum”. ‒ Vgl. NA. 21, 119 und 25, 325. ‒ Nach Stengel I, S. 360, A. 1, wurden außer den in der Vorbemerkung S. 51 genannten DD. noch die Spuria Ludwigs d. Fr. 438 und Lothar II. 1318 benützt.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 620, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0973-06-27_3_0_2_2_0_126_620
(Abgerufen am 24.01.2017).