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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto verleiht über Intervention seiner Mutter Adelheid dem Kloster Lorsch unter seinem Abt Salemann, das nach seinem Befehl stets kanonisch durch einen Abt geleitet werden soll, nach dem Beispiel seiner Vorgänger, besonders Karls des Großen und seines Vaters, die freie Wahl des Abtes, dem der volle Besitz des Klosters zum allgemeinen Nutzen der Mönche zustehen soll, Schutz vor unberechtigten Eingriffen des Diözesanbischofs, Zollfreiheit im ganzen Reich und Immunität (ob interventum dilectissime genistricis nostre Adelheide). ‒ Willigisus canc. advicem Rutperti archicap.; von WB. wörtlich nach DO. I. 425 verfaßt und geschrieben. „Notum sit omnibus tam presentibus.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Codex Lauresham. des 12. Jhs. f. 17 im Bayrischen Hauptstaatsarchiv München (A).

CD. Laurisheim. 1, 136 aus A; MG. SS. 21,395 aus A; MG. DD. O. II., S. 48 f., no. 38.

Böhmer 433; Stumpf 586 zu Juni 20.

Kommentar

Über die Glosse (Otto) II. vgl. Erläut. S. 156 f. ‒ Vgl. auch DO. I. 252 (Ottenthal Reg. 340). ‒ Die Benützung von Reg. 559 ist so wörtlich, daß sogar „eidem monasterio nostra electione inthronizato” für D. 38 daraus übernommen wurde. ‒ Hist. Vierteljahrsschr. 2. 314. ‒ Stengel I, S. 176, A. 2; 354, A. 3.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 616, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0973-06-17_1_0_2_2_0_122_616
(Abgerufen am 14.12.2017).