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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto verleiht über Intervention seiner Gemahlin, der Kaiserin Theophanu, der bischöflichen Kirche von Bergamo die öffentliche Gewalt im Umkreis von drei Miglien unter Festsetzung einer Buße von 100 Pfund Goldes, zahlbar halb an die Staatskasse und halb an den Bischof. ‒ Ambrosius canc. advicem Illiberti ep. et archicanc.; Fälschung; M. „Quia piissimum genitorem nostrum.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Kopien: Transsumt des 12. Jhs. in der Stadtbibliothek zu Bergamo (C): Transsumt des 13. Jhs. ebenda (D): Liber censualis episcopi Barotii aus der zweiten Hälfte des 15. Jhs. f. 303 im bischöfl. Archiv zu Bergamo (B).

Ughelli Italia sacra ed. II, 4,437. Extr.; Celestino Historia di Bergamo 2 b, 413 aus B; Lupi CD. Bergom. 2, 315 aus C; CD. Langob. 1243 no. 713; MG. DD. O. II, S. 375 f., no. 319.

Stumpf 566.

Kommentar

Die Unechtheit hat bereits Lupi erwiesen. ‒ Eine gleichzeitige, nicht auf uns gekommene Ausfertigung Ottos II., nicht das DO. I. 364, wurde wahrscheinlich für die Fälschung benützt; vgl. MIÖG., Ergbd. 1, 141. ‒ Stumpf, Wirzb. Imm. I, S. 37, A. 66. ‒ Darmstädter Reichsgut 115. ‒ Vgl. Ottenthal, Reg. 479. Ob, was die Vorlage anbelangt, nicht Doppelausfertigung möglich war?

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 596, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0968-00-00_1_0_2_2_0_64_596
(Abgerufen am 17.10.2017).