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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto befreit über Vorsprache des Abtes Wiker von St. Maximin bei Trier die zu Schwerbach ansässige Familie des Klosters von den Bedrückungen durch die Vögte, sichert ihr das alte Recht zu und regelt ihre Beziehungen zu dem frei wählbaren Vogt. ‒ Ludolfus canc. advicem Uuillihelmi archicapp.; Fälschung des 11. Jhs.; M., SI. „Notum sit omnibus Christi fidelibus”.

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Nachzeichnung eines Diploms von der Hand des LG. aus dem Ende des 11. Jhs. im Cod. lat 9265 der Nationalbibliothek zu Paris (A).

Martène Coll. 1, 319 aus B; Beyer Mittelrhein. UB. 1, 273 no. 214 aus B; MG. DD. O. II. S. 16, no. 8.

Stumpf 554; Görz Mittelrhein. Reg. 990.

Kommentar

Nach Sickel von LG. geschrieben. Vgl. Erläut. S. 82 f., die die Handlung in den Mai 961 verlegen und einen Vorakt Ottos I. annehmen, mit dessen Hilfe dann eine Urkunde im Namen Ottos II. verfaßt wurde, als sich die Rückkehr des Vaters verzögerte. Auch Ficker, UL. 2, 140, hält no. 8 für echt; vgl. auch 1, 195 f. Dagegen schon Waitz NA. 11, 438, und Vfgg. VII, 354/1, auch Görz Reg. zu Beyer Mittelrhein, UB. 1, 273, no. 214, Stumpf 554 und Stumpf Wirzb. Imm. I, S. 61, A. 111, sind unsicher. Entscheidend Wibel, Die Urkundenfälschungen G. F. Schotts (In NA. 29), Exkurs II, S. 757 ff, besonders S. 765: „Dieses Diplom kann ... keinesfalls der Zeit angehören, in der es entstanden zu sein vorgibt, es muß eine Fälschung sein, die ihren Ursprung derselben Zeit, in der auch Benzo fälschte, verdankt.”

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 582, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0963-07-21_2_0_2_2_0_13_582
(Abgerufen am 23.07.2017).