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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,2

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Otto bestätigt dem Kloster Kempten ein unter König Ludwig dem Deutschen gefälltes Urteil, das einen Streit über den Umfang des Markgebietes betraf und in dem gegen die Markgenossen von drei schwäbischen Gauen vor dem Königsgericht nach Bericht des Machtboten Iring zugunsten des klagenden Klosters entschieden wurde. ‒ Fälschung; M., SR., SI. „Oportet igitur nos.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Urkunde aus dem Anfang des 13. Jhs. in Diplom form im Bayerischen Hauptstaatsarchiv zu München (A).

Gründliche Ausführ- und Rettung der Stadt Kempten vom J. 1731, Beyl. 38 no. 6 aus Transsumt vom J. 1468 zu 804; Mon. Boica 30 a, 386 no. 6 aus A zu 983; MG. DD. O. II., S. 382 ff., no. 325.

Stumpf 870; Hübner 594.

Kommentar

Vgl. H. Brunner SB. der Akad. der Wiss. in Wien 51, 454 f., daß die Erzählung in der Hauptsache Glauben verdient. Vgl. DO. H. 303 (Reg. 904) und die Vorbemerkung von Sickel zu D. spur. (S. 382). ‒ Stumpf, Wirzb. Imm. I, S. 22, A. 19.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,2 n. 919, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0961-00-00_1_0_2_2_0_567_919
(Abgerufen am 20.01.2017).