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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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führt im kloster Echternach, welches durch den h. erzbischof Wilbrord mit den von k. Pippiu empfangenen mitteln erbaut, durch Pippin und Karl d. Grossen (BM. 109.145) mit unmittelbarer stellung unter die könige begnadet, dann aber durch den eindringling Karlomann (sohn Karls d. Kahlen, vgl. Dümmler Ostfränk. Reich 2 2, 359) infolge der einführung von kanonikern dem verderben preisgegeben worden war, auf bitte des grafen Sigifrid die mönchsregel wieder ein, ernennt den Ravenger zum abt, verleiht endlich gleich seinen vorgängern dem kloster schutz und freie abtwahl. Willigisus canc. adv. Rodberti archicapp. Or. mit a. inc. 974, ind. II, a. r. XXXIIII, a. imp. XII Trier (A). Brower Ant. Trev. ed. I, 587 regest = ed. II, 1, 478; Miraeus Not. eccl. Belg. 120 unvollst. aus A = Miraeus-Foppens Op. 1, 655; Bertholet Hist. de Luxembourg 3b, 9 aus k. = Hontheim Hist. Trev. 1, 308 no 186 = Gallia christ. 13b, 325 no 44; Beyer Mittelrhein. UB. 1, 292 no 236 und *M. G. DD. 1,580 no 427 aus A. Kontext ausserhalb der kanzlei verfasst. ‒ Graf Sigifrid war nach seiner eignen aussage in urk. von 992 (Bertholet l. c. 3, 11) mit dem kloster belehnt, leitete dasselbe durch viele iahre, erhielt von Otto die erlaubniss demselben einen weinberg zu schenken und befürwortete die einsetzung Ravengers als abt; aus diesen urk. schöpft wahrscheinlich Ravengers epitaph in Hontheim Prodromus 2, 984, das necr. von S. Maximin ebenda bezeichnet den abt als Maximiner mönch; über das geschlecht Sigifrids vgl. Dümmmler Otto I. 501 anm. 1. ‒ Zur einreihung vgl. Sickel Beitr. VIII. Wiener SB. 101, 176.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 561, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0973-03-15_1_0_2_1_1_958_561
(Abgerufen am 25.05.2017).