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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt dem unter seinem vorgänger kaiser Heinrich gegründeten königlichen kloster Herrenbreitungen die von pfalzgraf Siffrid (von Orlamünde) und dessen sohn Wilhelm verliehenen güter und rechte betreffend unabhängigkeit des klosters wahl und absetzung des vogtes, setzt bussen auf entfremdung der güter und verleiht den ministerialen das recht freier reichsabteien. K. s. XV med. im cod. der Ann. Magdeburg. s. XII auf der bibl. zu Hannover. ‒ Stumpf Reichskanzler 2,48 no 544 regest; *M. G. DD. 1,621 no 458 spur. ‒ Fälschung ohne echte grundlage, die stiftung des klosters fällt wahrscheinlich 1111, vgl. Heinemann Albrecht der Bär 34. 311, der tod des stifters 1113 oder 1134; das priv. selbst vor dem 15. iahrh. nicht erwähnt. Dass das ohne eschatokoll überlieferte fabrikat Otto I. zugeschrieben werden sollte, ergibt sich nur aus der art und weise wie Wilhelmus filius (Sifrids) et uxor eius, soror Ottonis ruffi imperatoris als zeugen angeführt werden.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 570, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0973-00-00_1_0_2_1_1_975_570
(Abgerufen am 28.03.2017).