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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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beurkundet dass der königshof Zizers in Rätien von einem gewissen Arnald als ihm ungerecht entzogen vor dem kaiser angesprochen, dagegen durch die vor das hofgericht beschiedenen inquisitionszeugen und andere vornehme Rätier in gegenwart des kaisers und der grafen Pernno, Uto, Chuonrad, Huodelrich, Adalbert, Huppald, Rihwin, Liutold, Wolfrad, Liutold eidlich als freier besitz des kaisers erklärt wurde, und bestätigt denselben daher der kirche von Chur unter den bischöfen Hartpert und Hiltibald. Or. im germ. museum zu Nürnberg. ‒ Sickel Beitr. VI. Wiener SB. 85,400 nebst facs.; *M. G. DD. 1, 572 no 419a ‒ Der eingang ist wörtlich aus no 241 herübergenommen, daher Brun von Köln und Hartpert als lebend aufgeführt, darauf folgt auf grund eines placitums oder einer ähnlichen aufzeichnung eine obiektive notitia über den aufgenommenen inquisitionsbeweis, der schluss ist wieder subiektiv im namen des kaisers gehalten; originalität durch die schrift des kanzleinotars Willigis B (erste zeile) gesichert, obwol ohne eschatokoll geblieben, doch besiegelt und der partei als vorläufige beurkundung ausgehändigt. Einreihung nach der folgenden urk., vgl. Sickel l. c. 404 ff. und M. G. DD. l. c.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 551, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0972-08-18_2_0_2_1_1_939_551
(Abgerufen am 25.05.2017).