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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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(in laubia appelante Reges eclesie) Gerichtsverhandlung in anwesenheit Ottos I. und Ottos II., unter genehmigung des erzbischofs Arnulf von Mailand (wegen der gerichtstätte, vgl. no 451) und unter vorsitz des mark- und pfalzgrafen Adelbert (sohn und stellvertreter Otberts, vgl. Ficker Ital. Forsch, 1, 314) und des vassallen und kais. boten Ezico (vgl. no 524): der königsrichter Lupus als vogt der kanoniker zu Bergamo erhebt klage, dass ein gewisser Benadus trotz wiederholter ladung vor das gericht des kaisers und der genannten vorsitzenden der klage wegen vorenthaltung von gütern zu Bonate (sw. Bergamo) nicht rede stehe; nach bestätigung dieses sachverhaltes investiren die vorsitzenden mittelst des gerichtstabes den Lupus mit den fraglichen gutern, bis sich der kläger dem gerichte stellt und schützen die gewere durch bann von 2000 goldmankusen. Unter den beisitzern die königsrichter Johannes, Grimoald, Arimund, Petrus, Liutprand, Petrus, Petribert, Giselbert, Andreas, Liutprand, Deusdedit, Eberard, Ambrosius (von denen die ersten 8 auch unterfertigen). Or. plac. im kapitelarch. Bergamo. ‒ Lupi C. d.Bergom. 2, 303; C. d.Langob. 1283 no 737; *M. G.DD. 1, 568 no 416. Langobardisches formular. ‒ Die malstätte bei der basilica trium regum, (vgl. M. G. DD. l. c. anm. a) zu Mailand.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 545, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0972-07-30_1_0_2_1_1_931_545
(Abgerufen am 24.05.2017).