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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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(infra pal.) schenkt der kirche von Salzburg unter dem ihm sehr lieben erzbischof Fridarich auf bitte seiner gemalin der glorreichen kaiserin Adelheid und seines brudersohnes des Baiernherzogs Heinrich in den östlichen marken (in plaga origentali) in der grafschaft des markgrafen Marchward (vgl. Dümmler Otto I. 494 anm. 3) den hof Vduleniduor, deutsch Nidrinhof mit 50 königshufen, welche nach belieben aus dem zugehörigen fiskalland ausgemessen werden dürfen, den angrenzenden wald (nemus) Sausal, seinen besitz bei den burgen (civitates) Zuib und Leibnitz mit kirchen fischteichen weinbergen wildbann hörigen und allem andern zubehör, unter androhung der strafe für maiestätsbeleidigung im falle der übertretung. Liutgerius canc. adv. Ruotberti archiepi. et capp. Or. Wien. ‒ (Kleimayrn) Iuvavia, anh. 186 no 71; Zahn Steierm. UB. 1,29 no 25; *M. G. DD. 1,530 no 389; ortserklärungen auch Felicetti in Beitr. zur Kunde Steierm. Geschichtsqu. 9, 26;10,72. Nidrindorf und Zuib unsicher; erstes beispiel für androhung der strafe für maiestätsbeleidigung in königsurkunden, vgl. Ficker Ital. Forsch. 1, 76 anm. 1. 80. ‒ Ueber die rekognition vgl. no 513. ‒ Vielleicht ist persönliche anwesenheit Friedrichs anzunehmen, nach Wolfherii V. Godehardi prior c. 6 (M. G. SS. 11,172) unternahm der erzbischof regiam expeditionem comitando eine reise nach Italien, welche nicht erst unter Otto II. fallen kann, da der begleitende Godehard noch ein kleiner knabe war.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 514, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0970-03-07_1_0_2_1_1_879_514
(Abgerufen am 28.03.2017).