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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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(Tuscania prope civ. Sena) verleiht der kirche von Speier (Spira vel Nemeta) auf bitte des bischofs Otkar immunität, ausschluss aller placita ausser denen des (bischofs und) kirchenvogtes von der stadt und vorstadt (foris murum eiusdem civitatis, id est in villa Spira [et marca] que eidem urbi adiacens est, vgl. Waitz VG. 7, 235). Liutherius canc. adv. Hattonis archiepi. et archicanc. Cod. min. Spir. s. XIII ex. Karlsruhe. ‒ Dümgé Reg. Bad. 90 no 28; Rau Regimentsverf. von Speyer 1, 28 no 1; Remling UB. von Speier 1, 15 no 15; *M. G. DD. 1, 520 no 379 = Altmann und Bernheim Ausgew. Urk. zur VG. 196 no 49f; Hilgard UB. der Stadt Speyer 5 no 5. ‒ Nach der fassung ist ein verlornes immunitätspriv. etwa Karls d. Gr. benutzt (daraus auch die unvermittelte nennung des monasterium neben der ecclesia Spirensis), die gerichtsbarkeit des bischofs aber wahrscheinlich erst hier aufgenommen. Gegenüber den bestätigungen Ottos II. u. III. DO. II no 94, DO. III no 57 = St. 864.927 erscheint die urk. in einigen punkten lückenhaft, die entsprechenden ergänzungen in der ausgabe der DD. sind angefochten von Waitz Heinrich I.3 233, vgl. Köhne in Gierkes Untersuch. 31,145. ‒ Die um eins zu hoch angesetzten a. r. (XXXV) entsprechen wie schon in no 497 einer in der kanzlei neu eingeführten auch noch im folgenden iahr beibehaltenen berechnung der königsiahre. Brenna an der Mersa s. Siena.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 502, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0969-10-04_1_0_2_1_1_866_502
(Abgerufen am 25.02.2017).