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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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Graf Heinrich (von Stade) reist im auftrag des herzogs Hermann von Sachsen nach Rom zum kaiser, führt nachdem er der gnade des kaisers versichert worden, klage über die anmassung des herzogs, welcher bei einem tage zu Magdeburg unter geläute aller glocken und festlicher beleuchtung vom erzbischof an der hand in den münster geleitet worden war und in der pfalz den stuhl und das bett des kaisers beansprucht hatte. Otto zürnt, befiehlt dem erzbischof brieflich ihm soviele pferde zu senden als er glocken läuten und kronleuchter anzünden liess; mit vielen entschuldigungen durch gesandte leistet Adalbert diese sühne; graf Heinrich kehrt mit der vollen gunst des kaisers und mit einer goldenen kette beschenkt heim. Thietmar II, 28(18), spätestens hierher fallend, vielleicht schon 969 (vgl. no 495, obwol Thietmars erzählung auszuschliessen scheint, dass der vorgang bereits bei weihe der suffragane [no 483a] stattgehabt habe) oder 970 (no 527b); auf die einreihung dieses berichtes Thietmars zu 972 in den Ann. Magdeb. (M. G. SS. 16, 152) ist nicht eben viel gewicht zu legen. - Aufbruch zur rückkehr: Cum iam Roma regiis nubciis ibi ingenti gloria peractis reditum in patriam disponeremus, Sigeberti V. Deoderici c. 16 ib. 4,476, vgl. Mahthildis v. ant. c. 16 ib. 10, 581.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 539a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0969-00-00_1_0_2_1_1_925_539a
(Abgerufen am 19.09.2017).