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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt dem kloster Montecasino auf fürsprache seiner gemalin Adelheid laut den ihm durch den abt Paulus des klosters S. Vincenzo (a Volturno) vorgelegten urkunden seiner vorgänger Desiderius, Karl (BM. 276), Ludwig (deperd.) und Lothar (BM. 1014) alle besitzungen und besitztitel, besonders namentlich aufgeführte klöster in den grafschaften Chieti, Penne und in den Abruzzen, das inquisitionsrecht königschutz und immunität. Busse 100 pfund gold. Ambrosius canc. adv. Huberti epi. et archicanc. Or. mit a. inc. 967 Montecasino. ‒ Gattola Access. ad hist. Cassin. 1, 72 mit die kal. iul.; *M. G. DD. 1,496 no 360; erwähnt in Leonis Chr. Casin. n, 4 M. G. SS. 7,631. ‒ Vorlage bildete die urk. Lothars BM. 1014, daneben in noch ausgedehnterem masse die gleichzeitige urk. für S. Vincenzo no 471, welche auf ein praecept gleichen formulares wie BM. 1014 zurückgeht, vgl. no 326; die überreichung der alten klosterpriv. durch den abt von S. Vincenzo ist wahrscheinlich gedankenlose wiederholung von no 471, vgl. M. G. DD. 1,495. Die strafformel in BM. 1014 dürfte nach erlassung von no 473 interpolirt worden sein und zwar bevor dasselbe zur erlangung der bestätigung no 522 vorgelegt wurde.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 473, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0968-06-30_1_0_2_1_1_824_473
(Abgerufen am 21.01.2017).