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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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Einlangen der nachricht vom tode der mutter durch eigene gesandte, welche Otto in voller versammlung treffen und mit dessen erlaubniss den trauerbrief verlesen. Qua ille voce percepta totus excussus facie pallidus lacrimis obortis uberrime flevit, materno illum excitante amore. Deinde omnia se inpleturum, quae genitrix petierat, affirmabat, Mahthildis v. ant. c. 16 M. G. SS. 10, 581 (auch dem erzbischof Wilhelm hatte sie bei dessen letztem besuche viele aufträge an den kaiser gegeben c. 15). Da sie am 14. märz zu Quedlinburg starb (c. 15; Widukind III, 75, andere belege Dümmler Otto I. 440 anm. 1), muss die botschaft Otto spätestens im mai erreicht haben; ungenau bringt Widukind III, 75 den verzicht auf die austreibung der Sarazenen von Garde ‒ Fraînet (no 467) und die rückkehr nach Deutschland mit dem eindruck dieser nachricht in verbindung, Thietmar II,20(14) spinnt das noch weiter aus. Ueber Mahthildens letzte krankheit tod und begräbniss vgl. den schönen nachruf Widukind III, 75 und Dümmler Otto I. 440. ‒ In dieselbe zeit fällt die absendung des abtes Egillulf von Hersfeld (no 468) nach Deutschland, um die wahl des abtes Hatto von Fulda zum erzbischof von Mainz statt des am 2. märz verstorbenen erzbischofs Wilhelm (Widukind III, 75, Thietmar II,18(12), Ann. necr. Fuld. ib. 13,201, weitere belege Dümmler Otto I. 438 anm. 4) und Wirinhars zum abt von Fulda durchzusetzen. Ann. Hildesh. ib. 3,62 = Altah. ib. 20, 787.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 469a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0968-00-00_1_0_2_1_1_820_469a
(Abgerufen am 17.01.2017).