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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt dem kloster Casauria auf fürsprache des bischofs Hubert von Parma laut den vom abt Adam mit klage über deren verletzung vorgelegten Privilegien der kaiser Ludwig (II., s. unten) und Karl (BM. 1621 oder deperd.) die namentlich aufgeführten besitzungen zu Rom, in Campanien, in der Pentapolis, in Tuscien, in dem herzogtum Spoleto und Camerino, in den grafschaften und gebieten von Fermo, Ascoli, Teramo (Aprutinum), Penne, Chieti (Teatinum). Furcone, Valva, Marsica, unter verzicht auf die öffentlichen leistungen, wiederholt die verleihung des inquisitionsrechtes und des bezuges aller den cartulati und libellarii des klosters auferlegten kompositionen. Busse 100 pfund gold. Ambrosius canc. adv. Huberti epi et archicanc. Chr. Casaur. s. XII ex. mit ind. X im C. L. 5411 der bibl. nat. Paris. ‒ Dachery Spic. ed. I,5,405 = ed. II, 2, 942 = Muratori SS. 2b, 827; *M. G. DD. 1, 486 no 353. ‒ Als vorlagen sind die urk. Ludwigs II. BM. 1228.1230. 1234.1237 und die echte grundlage von BM. 1235, für die bestätigung der rechte die erste, für die der besitzungen in bunter folge bald die eine bald die andere der übrigen benutzt. Das im Chr. angehängte breve investitionis des königsboten Itto vgl. unter Reichssachen.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 462, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0967-12-23_1_0_2_1_1_804_462
(Abgerufen am 22.10.2017).