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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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schenkt seinem getreuen Mamaco auf fürsprache seiner gemalin Adelheid, seines sohnes Otto und des grafen Theoderich die durch den letztgenannten an das kloster S. Moriz zu Magdeburg gelangten besitzungen zu Veltheim, Hessen, Valdorf und an andern genannten orten des Derlingaues und des Nordthüringaues in der demselben Mamaco (? verschrieben für marchio) zu lehen verliehenen grafschaft mit höfen hörigen gebäuden und allem andern zubehör als freies eigen. Lintolfus canc. adv. Wilhelmi archicanc. Transs. des k. Adolf von 1295 ian. 9. Berlin (B) = Halberst. kopialb. s. XIV gymnasialbibl. Halberstadt (C). Widukind ed. Meibom 126 aus B = Leuber Disquis. stap. Sax. no 1192 = Palatius Aquila Sax. 127 = Meibom SS. 1,750 = Eckhart Hist. gen. Sax. 549 no 3; Lünig RA. 19,801 no 6 aus B; Ludewig Reliquiae 7,419 no 1 aus C; aus B auch: Falke C. trad. Corb. 337; *M.G.DD. 1,441 no 327; Schmidt Halberst. UB. 1,18 no 36; ortserklärungen Winter in Magdeb. Geschichtsbl. 9,396. Die genannten orte kommen ausser Valdorf in Magdeburger urkunden sonst nicht vor, giengen nach der provenienz dieser urkunde an Halberstadt über. ‒ Eine grafschaft im Nordthüringau hatte früher Gero besessen, sie gieng wol auf seinen schon früher als markgrafen (vgl. Dümmler Otto I. 387 anm. 1) bezeichneten nachfolger Theoderich über und es ist daher höchst wahrscheinlich in B an zweiter stelle irrig Mamaconis gesetzt statt marchionis, wie die im or. erhaltene urk. für denselben DO. II no 226 = St. 772 hat, die den Mamaco, wie auch hier in erster stelle, nur als fidelis bezeichnet.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 429, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0966-04-23_1_0_2_1_1_747_429
(Abgerufen am 19.10.2017).