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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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(quod vulgaliter dicitur Diusburg) schenkt den nonnen des klosters Essen auf fürsprache seiner gemalin Adelheid und seines sohnes Otto den früher auf bitte seines sohnes Liutolf an dessen tochter Mahthilde verliehenen hof Erenzell in der grafschaft Hoolds im Bructerergau mit allem zubehör und verleiht dem kloster immunität für denselben unter ausschluss aller öffentlichen beamten sowie auch der abtissin und des vogtes von diesem hofe. Liutolfus canc. ad v. Willihelmi archicapp. Or. Düsseldorf (A). Lünig RA. 18b,327 no 4 aus k. zu 967; Or. Guelf. 4, 452 aus ch. zu 967; aus A: Lacomblet Niederrhein. UB. 1,65 no 109 = Funcke Gesch. von Essen 250 no 5; *M. G. DD. 1,439 no 325. ‒ Schenkung nunc post discessum vitae ipsius (Liutolfi), sowie die sonst erst später vorkommende ausschlussklausel in der immunitätsformel (vgl. Waitz VG. 7, 358.369) hängen mit der bestimmung Mahthildens zur abtissin dieses klosters zusammen, vgl. Dümmler Otto I.290 anm. 2. ‒ Neubesiegelung frühestens 972 iuli, gleich wie no 145 für Essen, vgl. Foltz in N. A. 3, 33.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 427, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0966-03-01_1_0_2_1_1_744_427
(Abgerufen am 29.05.2017).