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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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restituirt dem kloster S. Maximin bei Trier auf fürsprache seiner gemalin Adelheid und des erzbischofs Willihelm die ‚in comitatu vel suburbio‘ von Trier gelegene villa Fell, welche einst von k. Dagobert (deperd.) zu einer monatlich abzuhaltenden todtenvesper nebst malzeit für die mönche und zu einem denselben in den sommermonaten zu spendenden nachmittagstrunk geschenkt, dann aber lange zeit durch die könige zu lehen ausgegeben worden war, für den ursprünglichen zweck der stiftung, und verbietet, damit der wegen armut durch wasser ersetzte sommerliche wein trunk wieder wie vor alters aufnahme finde, die villa dem kloster in zukunft wie immer, namentlich aber durch verlehnung, zu entfremden. Liudolfus canc. adv. Willihelmi archicapp. Or. im C. L. 9265 der bibl. nat.Paris (A), S. Maximiner kopialb. s. XIII in. Koblenz (B). Martène Coll. 1,321 aus B = Papebroch Propylaeum in Acta SS. Apr. ed. I, 2a, 12 unvollst. nebst facs. aus A = ed. II, 2a, 12 = Hontheim Hist. Trev. 1,303 no 182 = Papebroch in Baring Clavis dipl. ed. II, 263 unvollst; Beyer Mittelrhein. UB. 1,281 no 224 aus B; *M.G. DD. 1,428 no 314 aus A; erwähnt Necr. s. Maximini in Hontheim Prodromus 2,976: O. I. imperator qui X curtes: Vallis .... restituit; über die verlehnung der güter vgl. die Miracula s. Maximini c. 11 M. G. SS. 4, 231.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 416, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0966-01-07_2_0_2_1_1_732_416
(Abgerufen am 23.01.2017).