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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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verleiht dem klerus der stadt und der vorstädte von Lucca auf bitte des bischofs Hubert (von Parma) in allen streitsachen gerichtstand vor dem bischof mit ausschluss aller weltlichen gerichte (vgl. Nissl Gerichtstand des Klerus 158 ff.), immunität und schutz, das recht dass der vogt der geistlichen nach dem brauch der römischen kirche allein schwören könne (vgl. Ficker Ital. Forsch. 3,107), und sicherung dass der klerus nach den kanonischen satzungen leben dürfe. Busse 100 pfund gold. Ambrosius canc. adv. Huberti epi. et archicanc. Or. ohne datirung Lucca erzbisch. archiv. ‒ Bertini in Mem. di Lucca 4a, 117 unvollst.; Barsocchini in Mem. di Lucca 5c,296 no 1400; *M. G. DD. 1,449 no 335. ‒ Nach der korroborationsformel ist wahrscheinlich eine verlorne vorurk. benutzt; datirung war nach bemerkung Laschitzers in der abschr. der M. G. nie vorhanden; einreihung nach rekognition, nach der intervention wahrscheinlich während der verwaisung des stuhles von Lucca ausgefertigt, bischof Aghinus ist zuerst 967 febr. 28 nachweisbar, Mem. di Lucca 4b, 191.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 439, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0966-00-00_1_0_2_1_1_764_439
(Abgerufen am 18.01.2017).