Regestendatenbank - 176.134 Regesten im Volltext

RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

Sie sehen den Datensatz 748 von insgesamt 982.

Ankunft einer gesandtschaft Johannes XIII., welcher sofort nach seiner erhebung (vgl. no 409a) die Römer hochmütig behandelt hatte, daher in einem aufstande unter anführung des präfekten (Petrus) und Rotfreds (sowie unter beihilfe des gemeinen volkes, L. pont., nach dem C. Estensis am 16. dez. 965, vgl. Jaffé-Löwenfeld I,471) gefangen genommen und in Campanien eingesperrt worden war. Cont. Reginonis 965; ebenso Chr. Benedicti s. Andreae c. 39 M. G. SS. 3,719, welcher es als befreiung der stadt von der deutschen herrschaft auffasst (dicebant Romanis inter se: Ut non veniant reges Saxones et destruat regnum nostrum); nach L. pont. ed. Duchesne 2,252 wurde Joh. zuerst in der Engelsburg verwahrt, dann nach Campanien verbannt; kurz auch Chr. Salern. c. 170 M. G. SS. 3, 554; da seine verbannung beinahe 11 monate dauerte (L. pont.), muss er die gesandtschaft noch vor seiner befreiung an Otto gesendet haben, nicht erst danach, wie nach der reihenfolge der erzählung im Chr. Benedicti l. c. anzunehmen wäre: Legatos missus pontifex ab imperatoribus clamide in Saxonia, ut veniret et defenderet sancte Romane aecclesie; Otto beschliesst neuen zug nach Italien. Cont. Reginonis.

Nachtrag einreichen
Einreichen
Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 429a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0966-00-00_1_0_2_1_1_748_429a
(Abgerufen am 22.05.2017).