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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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schenkt dem kloster S. Pantaleon in der vorstadt zu Köln auf bitte seiner gemalin Adelheid, seines gleichnamigen sohnes und mitkaisers (seit 967 dez. 25) und des erzbischofs Wilhelm von Mainz die hälfte der insel Urk in der Zuidersee und den einst vom grafen Gardolf innegehabten besitz zwischen der Waal und Bunnichem (= Vunninga, prov. Utrecht, vgl. Bergh Handb. der middelnederl. geogr. 169) in der grafschaft Ekberts mit allem zubehör, verleiht endlich dem kloster zollfreiheit im ganzen reich. Liudulfus canc. adv. Willihelmi archicapp. K. s. XI‒XII (vgl. Wattenbach in N. Arch. 7,177) im C. Froumundi in der Oettingen-Wallersteinschen bibl. zu Maihingen, ohne tag a. inc. und ind. ‒ Birlinger in Anz. für Kunde der d. Vorzeit 10,166 = Bergh OB. van Holland 1,28 no 39 = Böhmer-Ficker Acta sel. 9 no 12 = Sloet OB. van Gelre 95 no 101; *M. G. DD. 1,439 no 324; erwähnt im ungedruckten necr. von S. Pantaleon: Otto imp. frater d. Brunonis archiepi. qui nobis curtem in Urck pro remedio anime sue contulit, Dümmler Otto I. 510 anm. 2. ‒ Die ausfertigung des zur zeit der handlung aufgesetzten, bereits mit titulatur = no 420, mit rekognition und unvollständiger datirung versehenen konceptes erfolgte nach der bezeichnung Ottos II. als kaiser und nach der korroborationsformel frühestens 968, vgl. Ficker UL. 1,159; 2,515 und M. G. DD. 1,438 und no 470.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 425, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0966-00-00_1_0_2_1_1_742_425
(Abgerufen am 27.07.2017).