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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt dem kloster S. Mansui bei Toul pro speranda successione generis nostri kraft seiner eigenen und seines sohnes k. Ottos autorität ‒ auf vortrag des bischofs Gerard, dass dieser ort, die ruhestätte der h. Mansuetus und Ammo, schon von alters her als kloster bestanden, mit der zeit gänzlich verfallen sei, bis sein vorgänger Gauzlin von Toul die wiederherstellung begonnen und bischof Gerard selbst sie vollendet und nach rat des erzbischofs Brun und der fürsten des reiches den in der regel wol bewanderten Adam als abt eingesetzt habe ‒ die alten und die von bischof Gerard aus dem bischofsgut hinzugefügten namentlich genannten besitzungen und zehnten, welche er vor aller entfremdung und eingriffen der bischöfe von Toul sicherstellt. Liudulfus canc. adv. d. Brunonis archicap. ‒ Gallia christ. ed. I,4,595 unvollst.; Benoit Hist. de Toul, prob. 21 ex arch. s. Mansueti; Calmet Hist. de Lorraine ed. I, 1c,373 = ed. II,2c,216 = Bouquet 9,388 no 11; *M. G. DD. 1,404 no 289 aus Benoit und Calmet. ‒ Mit benutzung von no 388 und no 155 für S. Èvre, als dessen pertinenz es in letzterem noch bezeichnet ist, weil es Gauzlin von diesem kloster aus reformiren liess (Mir. s. Mansueti M. G. SS. 4,510). Ueber glaubwürdigkeit und abfassung ausser der kanzlei, durch welche sich auch die ungewöhnliche erwähnung Ottos II. erklärt, vgl. no 387.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 389, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0965-06-02_3_0_2_1_1_700_389
(Abgerufen am 29.05.2017).