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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt dem kloster Bouxières auf bitte seines bruders des erzbischofs Brun und des bischofs Gerard von Toul die von dem letztern und von anderen genannten geschenkten besitzungen an aufgezählten orten, welche nie zu benefiz gegeben werden dürfen, und freie wahl der abtissin. Vudulphus canc. adv. Brunonis archicap. ‒ Hugo M. hist. 1,191 aus k.; Calmet Hist. de Lorraine ed. I, 1c,372 aus derselben k. = ed. II, 2c, 215 = Bouquet 9, 387 no 10; *M.G.DD. 1, 402 no 288 aus Hugo und Calmet; ortserkl. Lepage in Mém. de la soc. archéol. de Lorraine 4, 142. ‒ Vielfach wörtliche vorlage, auch für divina clementia der titulatur war no 283, welchem die inzwischen zugewachsenen schenkungen unter benutzung der betreffenden besitztitel angegliedert wurden; darüber und über die durch verwandtschaft mit no 388‒390, welche alle gleichen lothringischen stil zeigen und nach dem protokoll von demselben mann (einem Touler?) geschrieben waren, gesicherte echtheit vgl. M. G. DD. l. c. No 387‒389 haben übereinstimmend die titulatur imperator et semper augustus; obgleich das von gleicher hand geschriebene aber von der kanzlei mehr beeinflusste no 390 diesen titel nicht enthält und no 387‒389 nur aus drucken bekannt sind, ist bei der unabhängigkeit der überlieferung doch zu beachten, dass dieser ausdruck nicht unzeitgemäss ist, da Adelheid in der im or. erhaltenen kanzleiausfertigung von no 313 et semper augusta heisst, ebenso in DO. II no 300 = St. 845 (k. s. X); der ausdruck auch schon unter Karl III., vgl. Mühlbacher Urkunden Karls III. Wiener SB. 92, 409, Kehr Urk. Otto III. 130.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 387, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0965-06-02_1_0_2_1_1_698_387
(Abgerufen am 24.10.2017).